Nachrichten / Presse 2011

Chöre bieten Hörgenuss

Der Kammerchor Schloß Ricklingen erfreut mit Adventsmusik

WUNSTORF

Die Freude war gegenseitig: Nicht nur die Sänger der Kammerchöre aus Schloß Ricklingen und Herrenhausen haben sich auf ihr Adventskonzert am Sonnabend in der voll besetzten Kapelle des Klinikums gefreut. Auch die Zuhörer genossen die Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Das Publikum erlebte nicht nur ein äußerst stimmungsvolles Konzert, sondern auch ein anspruchsvolles. Den Auftakt gestalteten die Gäste aus Herrenhausen. Unter Leitung von Raphaela Martens boten die Sänger bekannte Advents- und Weihnachtslieder dar. Unter die Haut ging vor allem "Oh Herr, führe uns" von Rachmaninoff. Für Gänsehaut sorgte auch der Kammerchor Schloß Ricklingen unter Leitung von Philip Lehmann mit "Stille Nacht, heilige Nacht". Einen Hörgenuss boten die Sänger mit geistlicher Adventsmusik deutscher und englischer Komponisten.

12.12.2011 / LKNW, Seite 13, Ressort: WUNS


Kammerchor verabschiedet Dirigentin Ulrike Kestler

Von Sven Sokoll, SCHLOSS RICKLINGEN

Am Wochenende hat Ulrike Kestler noch zwei Konzerte des Kammerchors Schloß Ricklingen geleitet. Bei der Probe gestern Abend begann indes ein neues Kapitel in der Chorgeschichte: Philip Lehmann ist von nun an der neue Dirigent. Sechs Jahre lang hatte Kestler den Kammerchor geführt, eine große Vielfalt zeichnete das Programm aus. "Der Abschied fällt uns schwer, aber wir sind froh, dass es mit neuer Leitung und frischem Wind weitergeht", sagt die Vorsitzende Dörte Witthohn. Der 27-jährige Philip Lehmann ist im Iran geboren, in Südafrika und Deutschland aufgewachsen und hat an der Musikhochschule Hannover mit dem Hauptfach Dirigieren studiert. Während seines Studiums hat er ein neues Sinfonieorchester und das Ensemble 21 gegründet, das sich ungewöhnliche Interpretationen auf die Fahnen geschrieben hat. Mittlerweile hat er nicht nur als Dirigent und Musiker an vielen Projekten mitgewirkt, sondern arbeitet auch als Arrangeur. Er leitet bereits den Luther Kirchenchor und den Kammerchor der Klostergemeinde Wennigsen. Erstes Projekt mit den Schloß Ricklingern werden nun die Weihnachtskonzerte mit dem Kammerchor Herrenhausen am 10. und 11. Dezember in der Kapelle des Regionsklinikums in Wunstorf und in der hannoverschen Kreuzkirche sein. "Mein Ziel ist es, an das anspruchsvolle Niveau anzuknüpfen und dieses weiterzuentwickeln", sagt Lehmann über seine neue Aufgabe.

11.10.2011 / LKNW, Seite 4, Ressort: NEUS


Der Kammerchor präsentiert sich poppig und rockig

Von Christiane Mahnke, MEYENFELD/SCHLOSS RICKLINGEN

Die Vielfalt ist in den vergangenen Jahren zum Markenzeichen des Kammerchores Schloß Ricklingen geworden. Reine Klassik, das war einmal. Chorleiterin Ulrike Kestler und die Sänger lieben die Abwechslung. So durfte das diesjährige Oktoberprogramm mit überwiegend Rock- und Popstücken niemanden wundern. Und dieses präsentierten die 18 Sängerinnen und Sänger am Wochenende gleich bei zwei Gelegenheiten: Am Sonnabend traten sie vor etwa 100 Zuhörern im Altenheim Haus der Ruhe auf, am Sonntag noch einmal in der Schloß Ricklinger Barockkirche. "Vom Leben und Lieben", wie Kestler eingangs sagte, handelten die ausgewählten 13 Stücke, darunter der Kassenschlager "Que sera, sera", mit dem Doris Day auch als Sängerin Lob einheimste, und "Über sieben Brücken" der DDR-Gruppe Karat. Bei Liedern wie "Don't Worry, Be Happy" pfiffen sogar einige jung gebliebene Heimbewohner mit. Obwohl vielleicht die Stücke von Xavier Naidoo und Bernd H. Graf, kurz der Graf genannt, den Älteren unter den Zuhörern wenig bekannt waren. Mit Tempovariationen sowie interessanten Akzenten bei Lautstärke und Klangfarbe vermittelte sich dem Publikum die Leidenschaft der Chormitglieder fürs Singen, sodass der Funke übersprang. In den Interpretationen spiegelte sich Einfallsreichtum ebenso wie Können wider. Die Zugabe war dann auch Formsache. Fazit: Der Mut, eine exzentrische Mischung aus Fröhlichkeit und Besinnlichkeit bis hin zur Melancholie zu präsentieren, hat sich für den Kammerchor ausgezahlt.

10.10.2011 / LKNW, Seite 5, Ressort: NEUS


Kammerchor präsentiert sich in großer Vielfalt

WUNSTORF

Bei einer musikalischen Abendandacht präsentierte sich der bekannte Schloss Ricklinger Kammerchor im Gemeindezentrum St. Johannes unter der Leitung von Ulrike Kestler im Zeichen der Passion in seiner großen Vielfalt.

Bereits beim dem am Anfang stehende "Ave verum corpus" des englischen Komponisten Edward Elgar zeigte der Chor seine enorme Ausdruckskraft vor allem auch in den leisen Tönen. Beginnend mit der Einstimmigkeit in den Frauenstimmen, antwortete das ganze Ensemble in wunderbar ausgewogenen Harmonien. Einzig zum Ende des Chorsatzes brach ein wallendes Crescendo den Piano-Klang für einen Moment auf, um dann wieder zurückzusinken und zu verebben. Der österreichische Komponist und Musikprofessor Johannes Ernst Tittel schrieb die "Kleine Festmesse" in der frühen Mitte des vorigen Jahrhunderts stilistisch angelehnt an die romantische Musiksprache und deren Dramatik. Er konzipierte sein Werk als Gebrauchsmusik, das innerhalb eines katholischen Gottesdienstes, einer Messe aufgeführt werden konnte.

Ein liturgischer Chor sollte die Anfange der einzelnen Mess-Teile als Kirchengesang, als Psalmodie intonieren Chor und Orgel stimmten danach den auskomponierten Messgesang an. Auch hier zeigte der Kammerchor die ganze Vielfalt seiner musikalischen Weiterentwicklung. Bestechend dabei der runde Chorklang, die dynamischen Feinheiten und die sprachliche Genauigkeit der Wiedergabe Deutlich war den Sängerinnen und Sängern der konzentrierte Wille zur Leistung und die überschäumende Freude an der Musik anzumerken.

16.04.2011 / Wunstorfer Stadtanzeiger


Sänger glänzen gleich in zwei Gottesdienstkonzerten

Von Christiane Lange-Schönhoff, WUNSTORF/SCHLOSS RICKLINGEN

Der Kammerchor Schloß Ricklingen glänzte am Wochenende gleich mit zwei Gottesdienstkonzerten. Am Sonntag stand die "Kleine Festmesse" des Komponisten Ernst Tittel in der Schloß Ricklinger Dorfkirche im Mittelpunkt. Einfühlsam und stimmsicher überbrachte der Chor im Gottesdienst die vorösterliche Botschaft und wärmte damit vielen Zuhörern das Herz. Bei Bob Chilcotts "So liebt Gott die Welt" stach einmal mehr die schöne Stimme von Solistin Camelia Bogdan heraus. Der Passionszeit angemessen präsentierte sich der Chor sehr feinfühlig, bat das Publikum, auf den Applaus zu verzichten. Den hätten sich die Sänger wahrlich verdient. Bereits am Sonnabend brachten sie dasselbe anspruchsvolle Programm in einer Abendandacht im Gemeindezentrum der St.-Johannes-Kirchengemeinde in Wunstorf zu Gehör.

12.04.2011 / LKNW, Seite 14, Ressort: WUNS